
Warum der Wandel in den Köpfen und Herzen beginnt
Technologien und CO₂-Messungen allein werden die Welt nicht verändern.
Was wir wirklich brauchen, sind Menschen, die bewusst, systemisch und empathisch handeln – im Alltag, im Unternehmen und in der Gesellschaft.
Ganzheitliche Mitarbeiterschulungen sind der Schlüssel dazu.
Die Herausforderungen sind systemisch – die Lösungen auch
Eine ausführliche Studie von Simon Michaux zeigt:
Um vollständig auf nachhaltige Energie umzusteigen, bräuchte es weltweit zusätzlich(!):
74 628 Bioenergiewerke
604 Geothermische bzw. Wellenkraftwerke
69573 Solarkrafte
63445 Windräder
12504 Wasserkraftwerke
834 Atomkraftwerke
Also insgesamt über 200.000 neue Kraftwerke verschiedener Art im nächsten Jahrzehnt. Selbst bei politischen Willen und Finanzierbarkeit: Es fehlen schlicht die Metalle und seltenen Erden, um das alles zu bauen oder die Täler für die Wasserkraftwerke!
Das bedeutet: Technik allein reicht nicht.
Wir brauchen einen kulturellen Wandel. Einen Wandel hin zu einem neuen gesellschaftlichen Vertrag dazu, wie wir mit begrenzten Ressourcen umgehen, wo wir welche haben. Und dafür brauchen wir Menschen mit den richtigen Kompetenzen.
Welche Kompetenzen braucht es für eine regenerative Zukunft?
Um im Alltag – beruflich wie privat – regenerative Entscheidungen treffen zu können, braucht es bestimmte innere Kompetenzen. Ganzheitliche Mitarbeiterschulungen für Nachhaltigkeit zielen daher nicht nur auf Fakten, sondern auf die Entwicklung innerer Fähigkeiten. Basierend auf den Inner Development Goals – in einer Sprache, die zu unserem Arbeitsalltag passt – lassen sich fünf zentrale Kompetenzfelder benennen:
Selbst-Bewusstsein
Die Fähigkeit zur Selbstreflexion, emotionale Kompetenz und ein innerer Kompass sind die Grundlage für bewusstes, verantwortungsvolles Handeln. Wer sich selbst kennt, mit den eigenen Emotionen umgehen kann und eine klare innere Orientierung hat, trifft Entscheidungen mit mehr Klarheit und Verbundenheit.
Systemisches Bewusstsein
Die Fähigkeit, sich als Teil von größeren Systemen wahrzunehmen – sei es im Unternehmen, im lokalen Ökosystem oder im gesellschaftlichen Zusammenhang – ist entscheidend. Dazu gehört sowohl systemisches Denken, kritisches Denken als auch das Verstehen naturwissenschaftlicher Fakten. Wichtig ist dabei, diese Informationen nicht nur rational zu erfassen, sondern sinnerfüllt in den eigenen Alltag zu integrieren.
Beziehungsbewusstsein
Die Fähigkeit, sich emotional, mit Mitgefühl und einem Sinn für Verbundenheit der Welt zuzuwenden – nicht nur als intellektueller Akt, sondern als tiefes Gefühl. Wer diese Verbundenheit wirklich spürt, entwickelt den inneren Wunsch, Beziehungen – zu Menschen wie zur Natur – aktiv und positiv zu gestalten.
Soziales Bewusstsein
Kooperation, Kommunikation und die Fähigkeit, im Miteinander tragfähige Lösungen zu entwickeln, sind essenziell. Denn regenerative Entwicklung ist kein Einzelprojekt – sie entsteht durch gemeinsame Gestaltung im beruflichen wie privaten Alltag.
Handlungsbewusstsein
Der Mut und die Verantwortung, regenerative Entscheidungen auch wirklich umzusetzen. Gerade in komplexen, unsicheren Situationen braucht es Menschen, die bereit sind, Schritte zu gehen – auch wenn der Weg nicht immer klar vorgezeichnet ist
Wie können ganzheitliche Mitarbeiterschulungen diese Kompetenzen stärken?
Ganzheitliche Mitarbeiterschulungen für Nachhaltigkeit und regenerative Entwicklung schaffen Erfahrungsräume, in denen Lernen mehr bedeutet als Informationsaufnahme.
Hier geht es darum, Beziehungen zu sich selbst, zu anderen und zur Welt bewusst zu gestalten – und daraus nachhaltige Handlungskompetenz zu entwickeln.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf dem Aufbau von systemischem Bewusstsein. Doch alle fünf Kompetenzfelder wirken zusammen und sind in meinen Formaten miteinander verwoben.
Zwei Beispiele aus meiner Praxis:
Simulationen & Reflexionsräume
In Systemsimulationen erleben Teams unmittelbar, wie ihre Entscheidungen auf komplexe Zusammenhänge wirken – emotional, logisch und sozial.
Durch das gemeinsame Experimentieren im geschützten Rahmen entsteht nicht nur Erkenntnis, sondern ein tieferes Verständnis für Wechselwirkungen, Verantwortung und Handlungsspielräume.
Spielerisches Lernen & Kommunikationsräume
Ob durch interaktive Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen oder gezielte Kommunikationstrainings: In meinen Workshops wird Wissen nicht „vermittelt“, sondern erfahrbar gemacht. Spielerische Methoden, verbunden mit Momenten der geistigen Ruhe und Klarheit, fördern nicht nur Verständnis – sondern auch Präsenz, Dialogfähigkeit und die Bereitschaft, neue Wege zu denken.
Weitere kraftvolle Lernräume entstehen z. B. in und mit der Natur, durch strategische Tiefenreisen oder kreative Formate, die Kopf, Herz und Hand verbinden.
Bereit für den nächsten Schritt?
Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Organisation in eine regenerative Lern- und Arbeitskultur zu führen – mit maßgeschneiderten Schulungen, Workshops oder Tiefenreisen.
Ein möglicher Einstieg:
Die „Possible World“-Tiefenreise – ein intensives, systemisches Lernformat, das Kopf, Herz und Hand verbindet.
Oder lassen Sie uns direkt ins Gespräch kommen:
Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Format für Ihr Unternehmen.
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